Unser Kundentag 2018 im Kunsthaus Ketterer

Wenn die Hausbank München zum Kundentag lädt, wissen die Gäste, dass nicht nur ein Sommerfest in einem exklusiven Rahmen gefeiert wird. Am Kundentag gibt es auch stets eine Vortragsrunde mit hochkarätigen Referenten, die mit ihrem Spezialwissen brisante Fragen der Immobilienwirtschaft behandeln.

Bei bestem Wetter und in gelöster Stimmung trafen sich am 17.07.2018 Verwalter aus ganz Deutschland im Kunsthaus Ketterer in München zum diesjährigen Kundentag der Hausbank. Nach einer kleinen Stärkung startete die Vortragsreihe für die zahlreichen Gäste und Aussteller mit einer Begrüßung durch Herrn Schraufstetter als langjährigem Vorstand. Dieser nutzte die Gelegenheit, seinen neuen Vorstandskollegen und frischgebackenen Ressortchef „Immobilienwirtschaft“, Herrn Rudolf Naßl, offiziell vorzustellen.

Anschließend wurde der langjährige Vorstandssprecher Franz Zeyda vor allen Gästen und anwesenden Hausbankmitarbeitern in den Ruhestand verabschiedet – natürlich nicht ohne gebührende Dankesworte für 18 erfolgreiche Jahre in der Führungsriege der Hausbank. Auch in stürmischen Jahren hielt er das Steuer fest in der Hand und er war ein verlässlicher und kompetenter Berater unserer Mitarbeiter und Kunden.

Mit Josef Schraufstetter und seinen neuen Vorstandskollegen Rudolf Naßl, Peter Sedlmeir und Michael Obermayer setzt die Hausbank – von der Unternehmensspitze an – auf Integrität, Kompetenz und Kontinuität. Alle Jungvorstände zählen seit über 15 Jahren zur Führungsmannschaft der Hausbank.

Rechtlich auf der sicheren Seite!?

Nach umfangreichen Informationen zur DSGVO hatten sich alle eine Kaffeepause verdient, die für intensive Gespräche mit unseren Kundenberatern oder Ausstellern genutzt wurde. Neben dem Hausbankstand waren mit Brunata, Kalorimeta, Montana und techem auch einige Wärmemessdienstleister vor Ort. Darüber hinaus konnten die Gäste sich auch über die CRM-Software Cajac und das Versicherungsangebot des Verbundpartners R+V informieren.

Im Anschluss an die Kaffeepause gab Sonja Kißlinger einen kurzen Überblick über wichtige gesetzliche Änderungen, die seit letztem Jahr das Tagesgeschäft der Hausbank begleiten und gewisse Unterlagen oder Auskünfte durch die Kunden unumgänglich machen. Sie erklärte beispielsweise, warum für uns als Bank die Anforderung der Steuer-Ident-Nummer aller Personen, die als Kontoinhaber, Bevollmächtigter oder wirtschaftlich Berechtigter in der Bank gespeichert sind, verpflichtend sind: Es liegt am Steuerumgehungsbekämpfungsgesetz (StUmgBG), dem wir Folge leisten müssen.

Vermögensschadenhaftpflicht – Pflichtversicherung für Verwalter

Auch für die Hausverwalter gibt es neue gesetzliche Auflagen: Sonja Kißlinger wies auf den vom Gesetzgeber vorgeschriebenen Abschluss einer Vermögensschadenhaftpflicht mit einer Schadenssumme in Höhe von mindestens EUR 500.000,00 hin. Eine Versicherung, die also wirklich jeder neu startende Immobilienverwalter abschließen muss! Die Pflicht beginnt zum 1. August 2018. Natürlich gibt es auch eine „Alte-Hasen-Regelung“. Wer bereits als Verwalter tätig ist, genießt eine Übergangsfrist bis zum 1. März 2019.

Wir feiern Geburtstag

Als kleines „Zuckerl“ präsentierte Florian Kern anlässlich des 110. Geburtstags der Hausbank spezielle Geburtstagsangebote: Neben einem besonders günstigen WEG-Darlehen auf 10 Jahre zu 2,50 % p.a. bietet die Hausbank auch Sonderkonditionen für Privatpersonen an: Wer sein Vermögen in Fonds anlegen möchte, profitiert von einem reduzierten Ausgabeaufschlag beim Kauf der Fonds. Außerdem ist ein hochflexibles Euribor-Darlehen zu 1,10 % p.a. im Angebot – die perfekte Basis zur Finanzierung oder Sanierung einer privaten Immobilie. Die Geburtstagsaktion mit individueller Beratung ist befristet bis zum Geburtstag am 26. Oktober 2018. Zwischen allen Nutzern unserer Geburtstagsangebote wird an diesem Tag ein goldenes Glücksschwein verlost.

Auf dem Weg zur digitalen Hausverwaltung – mit VS3+

Selbstverständlich konnten die Gäste am Kundentag auch wieder einen Blick in die Softwareentwicklungswerkstatt der Hausbank werfen. Hier plauderte Frau Jungmann aus dem Entwicklernähkästchen – der Fokus lag eindeutig auf der Weiterentwicklung der Verwaltersoftware VS 3 um die Ergänzung VS 3+. Neben der integrierten Heizkostenschnittstelle bietet vor allem der Direktversand der Abrechnungsunterlagen an die Eigentümer eine sehr effiziente und komfortable Dienstleistung im Jahr 2018. Mit VS 3+ tun sich unseren Kunden ganz neue Wege auf, das Thema „digitale Hausverwaltung“ umzusetzen.

Mit den ersten Modulen der Softwareerweiterung VS3+ wird es nach Planungsstand mit dem Basismodul bereits Anfang 2019 möglich, E-Mails und Dokumente zu erstellen und zu archivieren, das System an die Telefonanlage zu koppeln und Stammdaten übersichtlich darzustellen, um die entsprechenden Dokumente zu den Stammdaten sicher und komfortabel zu archivieren. Ein nutzerfreundliches Dashboard mit der täglichen To-Do-Liste zählt ebenso zu den Features bei VS 3+ wie ein Kontaktmanagement. Bis Jahresende 2019 sind noch weitere Module wie ein Eigentümerportal, die virtuelle Eigentümerversammlung sowie ein Vorgangsmanagement in Form eines Ticketsystems vorgesehen.

Aktuelle Urteile im WEG-Recht

Die Vortragsreihe wurde durch Rechtsanwalt Marco Schwarz, Koryphäe in der WEG-Rechtsprechung, mit aktuellen Themen rund um das Wohnungseigentumsgesetz abgeschlossen. RA Schwarz hatte auch in diesem Jahr einige Urteile, die das Tagesgeschehen eines Maklers betreffen, im Gepäck. So mancher Aspekt in der Tätigkeit des Hausverwalters wird unterschätzt, beinhaltet jedoch nicht unerhebliche Haftungsrisiken. Ein brisantes Thema ist die Abrechnungspflicht bei Abgabe einer Eigentümergemeinschaft: Gab es in der Vergangenheit oftmals die Möglichkeit, gegen entsprechende Vergütung auch einen anderen Verwalter mit der Abrechnung zu betrauen, ist die Abrechnung nach neustem Urteil des BGH zwingend durch den Verwalter zu tätigen, der per 1. Januar des Abrechnungsjahres von der WEG bestellt war.

So mancher Zuhörer schmunzelte über ein Urteil, das sich Versammlungen in der Waschküche einer WEG widmete. Der Beschluss einer WEG, dass kurze Versammlungen der Eigentümergemeinschaft in der Waschküche abgehalten werden können, wurde als nichtig angesehen. Grund: Die Definition für den Zeitabschnitt „kurz“ sei eine eher subjektive Angabe. Zudem sei eine Waschküche meist nicht barrierefrei zugänglich. Aus diesem Grunde könne hier keine Versammlung abgehalten werden.

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