Gipfeltreffen 2020 - für höchste Ansprüche an die Immobilieninvestmentexpertise

Aktuelle Entwicklungen und Möglichkeiten

v.L.:R. Naßl, Vorstand Hausbank, A. Köhler, Mitglied GF Bosseler & Abeking, C. Paetsch, Teamleiterin Hausbank, sowie S. Gottschalk, Dr. U. May, Zirngibl Rechtsanwälte

Bei einem Gipfeltreffen kommen Entscheider zusammen, um sich über aktuelle, wichtige Themen auszutauschen. Auf dem diesjährigen Gipfeltreffen 2020 der Hausbank München sowie von Bosseler & Abeking und Zirngibl Rechtsanwälte am 18. Februar 2020 in den neuen Räumlichkeiten der Kanzlei Zirngibl in der Karlstraße ging es um die aktuellsten Entwicklungen im Immobilieninvestment und die sich daraus ergebenden Möglichkeiten. Zunächst erläuterten Rechtsanwalt Dr. Ulrich May und Rechtsanwalt und Steuerberater Sydney Gottschalk die Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Transaktionsformen Asset-, Share- und Unit-Deals aus rechtlicher und steuerlicher Perspektive. Anschließend zeigte Christine Paetsch, Teamleiterin in der Hausbank München, attraktive Finanzierungslösungen und Dienstleistungen für die Immobilienwirtschaft auf. Teilnehmer waren Kunden der drei Veranstalter – allesamt mittelständische Immobilieninvestoren und Mietkautionskunden.

Drei Transaktionsformen für unterschiedliche Zielgruppen

Die vorgestellten Transaktionsformen Asset-, Share- und Unit-Deal unterscheiden sich vor allem hinsichtlich ihrer Komplexität, den Transaktionskosten und den rechtlichen Rahmenbedingungen. Während der Asset-Deal – ein Asset (Immobilie) und zwei Parteien – aus rechtlicher Sicht eine relativ einfach Struktur aufweist, ist der Share-Deal schon etwas komplexer: Hier stehen sich mindestens zwei Parteien und eine Eigentümergesellschaft gegenüber. Eine noch deutlich höhere Komplexität weist der sogenannte Unit-Deal auf, da neben rein Immobilien- und gesellschaftsrechtlichen Aspekten auch Kapitalmarkt- und aufsichtsrechtliche Fragestellungen bei der Ankaufsprüfung und der Strukturierung der Transaktion zu berücksichtigen sind. Anders als bei den klassischen Transaktionsformen Asset- und Share-Deal handelt es sich bei einem Unit-Deal um ein reines Wertpapiergeschäft, bei dem in der Regel die Anteile an einem offenen Immobilien-Spezialfonds ihren Inhaber wechseln.

Aus steuerlicher Sicht sollten Investoren bei der Wahl der richtigen Transaktionsform vor allem die Haftung für Steuerverbindlichkeiten, die Besteuerung von Veräußerungsgewinnen und die Finanzierungsaufwendungen im Blick behalten. Hier ergeben sich je nach Transaktionsform in den drei Phasen eines Immobilieninvestments – Ankauf, Haltephase und Exit – teils erhebliche Unterschiede hinsichtlich der steuerlichen Auswirkungen.

„Es ist keine generelle Aussage möglich, wann für wen welche Transaktionsform die beste ist“, sagen Dr. Ulrich May und Sydney Gottschalk. „Der Asset-Deal ist einfach, kann aber aufgrund der definitiven Belastung mit Grunderwerbsteuer, Notar- und Gerichtskosten sowie der Aufdeckung stiller Reserven kostenintensiv sein. Der Share-Deal ist zwar komplexer, eröffnet aber im Einzelfall Steuervorteile und Einsparungspotenzial bei den Transaktionskosten. Der Unit-Deal ist am komplexesten und wenig geländegängig, zielt oft auf einen eigenkapitalstarken Käufermarkt, bietet aber neben überschaubaren Transaktionskosten eine vollständige Grunderwerbsteuerersparnis.“

Das Gipfeltreffen fand in den neuen Räumlichkeiten der Kanzlei Zirngibl in der Karlstraße in München statt und fand seinen Ausklang mit anregenden Gesprächen bei entspannter Atmosphäre mit Stehempfang.

Breites Produktportfolio im Verwalter-, Kautions- und Bankservice

Christine Paetsch gab zunächst einen kurzen Überblick über das Portfolio der Hausbank München – Verwalter-, Kautions- und Bankservice –, um anschließend detailliert auf die Finanzierungslösungen und Dienstleistungen im Bereich Bankservice einzugehen. Hier bietet die Hausbank München ihren Kunden neben immobilienwirtschaftlicher Kontoführung zur Miet- und Wohnungseigentümer-(WEG)-Verwaltung, Zahlungsverkehr-Software für Haus- und WEG-Verwalter sowie Absicherungs- und Vorsorgelösungen auch Immobilienfinanzierungen und Anlagekonzepte an.

„Im Bereich Immobilienfinanzierung finanzieren wir Kunden aus der Metropolregion München bundesweit, Bauträger, Aufteiler und Projektentwickler im Großraum München, institutionelle Investoren, Sondervermögen, also Spezial- und Publikums-AIF, und vermögensverwaltende Gesellschaften sowie WEGs“, sagt Paetsch.

Finanziert werden sowohl Mehrfamilienhäuser als auch Wohn- und Geschäftshäuser sowie – selektiv – Bürogebäude. Die Finanzierungsformen sind vielfältig: Kurz- und langfristig, allein oder im Konsortium, endfällige Darlehen ohne laufende Tilgung, Forward-Darlehen sowie Asset-, Share- und Unit-Deals.

Zudem bietet die Bank attraktive Produkte im Bereich Versichern und Vorsorgen sowie Vermögensanlage an.  

Rund 30 Kunden der Hausbank München sowie von Bosseler & Abeking und Zirngibl Rechtsanwälte leisteten der Einladung Folge